Tanzpotpourri "Im Dörpkrug"

(Choreographie Kathleen Grützmann)

 

„Im Dörpkrug“ ist ein Potpourri von Tänzen, die früher an der deutschen Ostseeküste, in Pommern und Ostpreußen, getanzt wurden. Es beginnt mit einer Stampfpolka, deren Ursprünge früher in ganz Deutschland weit verbreitet waren. Aber nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Wahrscheinlich haben sich auch der Flamenco und die klassischen Stepptänze aus diesen ursprünglichen Stampftänzen entwickelt. Auch die bayerischen Perchtentänze gehören zur Familie der ursprünglichen Stampftänze.

Mit dem Lied „Mann kumm her, will danzen …“ fordern die Mädchen die Jungen zum Tanz auf. Die Jungen necken sie und lehnen zunächst ab, denn sie haben ja keine Schuhe … Als die Mädchen antworten, man kann auch auf Socken tanzen, beginnt der Tanz im „Dörpkrug“, dem Dorfgasthaus. Die Tänze „Hacke Spitze“ und „Hack und Zeh“ gehören zu einer Tanzfamilie, deren bekannteste Form die „Stettiner Kreuzpolka“ ist. Von der Ostseeküste unternahm sie ihren Siegeszug durch ganz Deutschland und wird heute sogar in Südtirol getanzt. Mit dem Lied „Beim Kronenwirt ist heut Jubel und Tanz …“ kommt die Stimmung im „Dörpkrug“ auf den Höhepunkt, nicht selten stimmt bei Auftritten des Ensembles das Publikum in den Gesang mit ein.  Der „Trampeldanz“ und vor allem der „Kamsoldanz“ die das Tanzpotpourri beschließen, sind typische Tänze aus Ostpreußen und waren früher über das ganze Land verbreitet.

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