Nordbayerische Nachrichten, 07.11.2005
Ehrenbrief für engagierten Jazz-"Macher"
Höchste Ehre für einen, dem die Welt der „Dirty
Notes" das Leben bedeutet: Gestern wurde der Herzogenauracher Eike
Haenel
(67), über viele Jahre hinweg Macher und „guter Geist" des Erlange
r
Jazzbandballs, von OB Siegfried Balleis (re.) mit dem „Ehrenbrief der
Stadt
Erlangen für besondere Verdienste um das kulturelle Leben"
ausgezeichnet.
Haenel kennt in der Jazzszene alle, „Papa Bill" Ramsey ebenso, wie den
Oldtime-Experten Chris Barber, der im Hause Haenel seinen Kaffee zu nehmen
pflegte Zudem pflegt der
Musikfan, der 1951 in
Erlangen landete und 1973 nach Herzoqenaurach zog, enge Verbindungen in
die
Heimat seiner Familie, nach Pommern. Brauchtum und Musik Pommerns und
des
deutschen Ostens pflegt Eike Haenel mit seiner in ganz Deutschland
bekannten Folklore-Gruppe
„Ihna", die er schon 1971 gründete und bis heute leitet. 26
Jazzband-Bälle
organisierte Eike Haenel ab 1975 selbst, bis heute steht er seinem
Nachfolger
mit Rat, Tat und seinen guten Szene-Verbindungen zur Seite. Dass die
Traditionsveranstaltung in der Lades-Halle bis heute einen gefragten
Saisonhöhepunkt
darstellt, ist nicht zuletzt dem fortgesetzten Engagement Eike Haenels
zu
verdanken, der auch im Ruhestand aktiv bleibt. Foto:
Schreiter


