Erlanger Tagblatt, 14.11.2005
Namen im
Gespräch
Eike
Haenel, ehemaliger des Leiter des Freizeitamts und Organisator für
Kulturveranstaltungen und Festivals, wurde von Oberbürgermeister
Siegfried
Balleis mit dem Ehrenbrief für besondere Verdienste um das kulturelle
Leben in
der Stadt ausgezeichnet. Der gebürtige Berliner, der in Pommern
aufwuchs, kam
1951 nach Erlangen: Die Pflege des pommerschen Kulturguts stand bei
ihm immer
vorne an, und so veröffentlichte er auch Geschichten und Bräuche aus
der alten.
Heimat als Mitautor in einem
Buch. Großes Engagement zeigte er beim Aufbau verschiedener
Folkloregruppen wie
der Tanzdeel „Rega". Eine Erfolgsgeschichte schrieb Haenel mit der 1971
gegründeten Tanz- und Speeldeel „Ihna", dessen künstlerischer, Leiter
er
immer noch ist. Auch die deutsch-polnische Verständigung war ihm ein
Anliegen,
und so organisierte er elf Tourneen und nahm 15 polnische Tanz- und
Musikensembles mit fast 500 Kindern und
Jugendlichen in Erlangen auf. Auch die deutsche Folklore in Brasilien
wurde
von ihm unterstützt. "Im gesamten Schaffen von Eike Haenel gab es mehr
als
1040 Veranstaltungen in der Bundesrepublik und 40 Auslandstourneen und
Jugendbegegnungen. kds


