Tanz- und Folkloreensemble "Ihna"

aus Erlangen
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Mönchguter Fischertanz

(C
horeographie Rosemarie Ehm-Schulz)

Die alten Mönchguter Tänze sind in sich abgeschlossene, kleine, einfache Liebesgedichte. Sie erzählen von Werbung um den Partner und von Liebe. Sie tun das mit einfachen Mitteln, mit Andeutungen, fast mit Bewegungssymbolen. So folgt in der Regel dem werbenden Teil - oft ohne Fassung oder nur mit einer Hand gefasst, oder mit immer wieder sich vollziehender Trennung der Partner - der engere Rundtanz, der auch musikalisch eine andere, bewegtere Metrik aufweist.
Diese Tänze gehören Tanzfamilien an, die in ganz Deutschland zu finden sind. Sie lassen sich bis zu den mittelalterlichen Paartänzen zurückverfolgen. Sie sind also bedeutend älteren Ursprungs als Quadrillen und Mehrpaartänze. Für Pommern kann gesagt werden, daß bis Mitte des vorigen Jahrhunderts die Vorliebe eben diesen Paartänzen gehörte.